Unser Traumhaus – Jackpot, äh Keller!

Grundriss 1. UG im Bestand

Richtig gesehen: Ein Pool!

Dieses Mal muss ich den Beitrag wohl nicht mit der Frage, was so toll an diesem Haus ist, beginnen.
Wenn dich bisher weder die Außenanlage, noch die Einliegerwohnung oder unser Wohnbereich umgehauen hat, dann halt dich jetzt fest!

Wie sagt man so schön? Das Beste kommt zum Schluss!

Der Wellnessbereich

Die Bildqualität ist eine Katastrophe und dunkel sind die Bilder auch. Außerdem habe ich nicht von jedem einzelnen Raum Bilder gemacht. Deshalb erkennt man gar nicht so wirklich, was sich hier alles versteckt. Ich helfe Dir gerne auf die Sprünge:

Nicht zu übersehen ist der Pool! Was man nicht, oder nur schlecht, erkennt, sind die Poolbeleuchtung und die Gegenstromanlage. Der Pool ist ca. 8 Meter lang, 4 Meter breit und 1,40 m tief. Ich würde mal sagen, hier lässt es sich gut planschen!

Ein Pool kommt selten allein. Nebenan findet man eine Garderobe, ein WC, eine Wellnessdusche, ein Kneippbecken und natürlich eine Sauna!

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber auch hier entspricht nichts dem Standard. Neben dem mit Terracotta-Fliesen versehenen Fußboden sieht man überall Mosaikfliesen, sogar im Pool! Die wurden damals extra aus Italien bestellt. Die Technik und die gesamte Ausstattung war höchster Qualität.

Die Terrasse hast Du vielleicht schon mal auf den Bildern von der Außenanlage bemerkt. Vermutlich dachtest Du Dir hier zunächst: „Was ist denn das für ein komisches Loch im Garten?“. Nein, das ist kein Plätzchen für einen Bunker. Durch eine Hebe-/Schiebetür kommt man vom Pool aus natürlich auch nach draußen. Ich sag ja: Ein unendliches Labyrinth. Mein Plan für später: Aufmachen, Anlauf nehmen, Reinspringen! Und wenn dann endlich wieder Licht durchdringt, bekomme ich dort hoffentlich auch mein heiß ersehntes Sonnenbad.

Hobbyraum aka Bar

Vom Pool aus gesehen, drei Stufen rauf, geht es in einen weiteren Raum. Dort ist eine eine voll ausgestattete Bar, eine Sitzecke und das eine oder andere Fitnessgerät versteckt. Praktischerweise kommt man hier über eine Kellertreppe von außen rein. Praktisch, weil ich wetten könnte, dass hier wilde Pool-Partys geschmissen wurden. Praktisch, weil danach niemand durchs Haus stolpern musste…

Ich glaube an der Stelle interessiert sich keiner mehr für die „üblichen“ Kellerräume, wie die Abstellräume, die Waschküche und den Heizungsraum.

Kommen wir also zurück zum Pool! Dachtest Du etwa, das war’s schon?

2. Untergeschoss

Im zweiten Untergeschoss findet man einen Technikraum, wo die Hebeanlage und die Pooltechnik untergebracht ist. Das Geniale ist hier, dass man zu Wartungszwecken an die Seitenwände und die Technik des Pools herankommt. Zwar kann man hier nicht aufrecht laufen und muss krabbeln, aber immerhin. Naja, Laufen ist eh nicht mein Ding, ich werde dort auch nicht durchkriechen. Ich bevorzuge stilgerecht ein Bobby Car!

Spätestens hier dachten wir uns nur: Wahnsinn! Ein Haus, das auch nur ansatzweise gut durchdacht wurde, wie dieses, ist eine wahre Rarität.

Übrigens: Was Du da links neben dem Technikraum siehst, ist ein 20.000 Liter Öltank! Ich wusste gar nicht, dass es so große Tanks für Privathaushalte gibt. Bin mal gespannt, ob der Tank einfach drin bleiben darf, oder wie wir das Schätzchen da raus bekommen.

Hier wurden keine halben Sachen gemacht.

Noch Fragen?

Spätestens hier fragt sich wohl keiner mehr, was so toll an diesem Haus ist.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich dieses Haus liebe. Am meisten freue ich mich auf den Wellnessbereich! Und das liegt nicht nur daran, dass wir momentan wegen Corona nicht reisen und meine Lieblingstherme geschlossen hat.

Bis es dann mal so weit ist, stehen so einige Arbeiten an. Zwar war alles in einem super Zustand und wir hatten zunächst nur vor, dem Haus einfach ein Facelift zu verpassen. Jedoch stellte sich bald heraus, dass alles irgendwie zusammenhängt und wir nicht bloß einzelne Bereiche renovieren können. Mal ganz abgesehen davon, dass der Stil dann nicht mehr zusammenpasst. Also entschieden wir uns für eine Kernsanierung.

Wir machen eben auch keine halben Sachen.

„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen.“

Paulo Coelho

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