Darf ich vorstellen? Unser Traumhaus

Außenansicht im Bestand

Die Fakten

Objektart:Einfamilienhaus
mit Einliegerwohnung
Bauart:Massivbau
Baujahr:1977
Wohnfläche:301 m2
Nutzfläche:183 m2
Grundstück:766 m2
Geschosse:4
Zimmer:9,5
Heizung:Zentralheizung
Befeuerung:Öl
Die Fakten
Luftansicht Bestand (Google Earth)
Luftansicht Bestand (Google Earth)

Lasst die Immobilienspiele beginnen!

2009 ging es für mich vom Münsterland ins nördliche Baden-Württemberg. Bevor ich ein Studium beginne, galt es für mich zunächst ein Jahrespraktikum zu absolvieren. Ja, es gab Zeiten, in denen ich noch nicht ganz so spontan war und genauestens wissen wollte, worauf ich mich einlasse. Währenddessen wohnte ich bei meiner Tante.
2010 ging es für ein Jahr in eine WG.
2011 bin ich mit meinem Mann zusammengezogen. Unsere erste gemeinsame Wohnung: Eine schnuckelige 2,5 Zimmer Dachgeschosswohnung, frisch saniert.

Planänderung und eine Rolle rückwärts

2016 sind wir aus beruflichen Gründen umgezogen. Unsere Wohnung haben wir verkauft, immerhin hatten wir nicht vor, zurückzukehren. Wir lebten nun in einer wunderschönen 4,5 Zimmer Maisonette-Wohnung. Ich hatte mir meinen Mädchentraum erfüllt: Ein Ankleidezimmer. Yay!

Zwei Jahre nach unserem Einzug ging es dann wieder zurück. Nun gut, unsere Wohnung war verkauft. Sie wäre uns inzwischen ohnehin zu klein gewesen. Erstaunlich, was sich innerhalb von zwei Jahren alles ansammelt, wenn man plötzlich Platz hat. Man gewöhnt sich schnell an neue Standards. Hat man sie dann auch noch liebgewonnen, gibt man sie nicht mehr gerne her. Meine Ankleide und eine große Küche waren folglich indiskutabel! Wir suchten deshalb nach einer Wohnung, die wenigstens genau so groß war, wie die vorherige. So ein Umzug soll sich doch auch lohnen!

Warum ausgerechnet dieses Haus?

Wir suchten eine Weile – der Immobilienmarkt ist immerhin ein hart umkämpftes Pflaster. Während der Wohnungssuche fand mein Mann dieses Haus. Mein erster Gedanke: „Wir sind doch nur zu zweit, wofür also brauchen wir bitte so ein großes Haus?“. Er wollte es sich aber unbedingt ansehen, also vereinbarten wir einen Termin. Warum denn auch nicht?!

Meinen ersten Gedanken hatte ich längst verworfen. 9,5 Zimmer. Hmm… ein Zockerzimmer für meine bessere Hälfte, ein Zimmer für Taschen und Schuhe, ein Zimmer für Klamotten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, richtig? Spaß bei Seite!

Während der Besichtigung waren wir geflasht. Es war einfach nur WOW!

Die Maklerin wies uns zum Schluss darauf hin, dass die Finanzierung eines Interessenten quasi schon stand und das Haus nahezu verkauft war. Die Chemie zwischen dem Eigentümer und den Interessenten stimmte nur nicht so ganz. Wir hatten also noch eine Chance, aber nicht viel Bedenkzeit. Doch die brauchten wir erstaunlicherweise gar nicht:
Als wir nach der Besichtigung zum Auto gingen und sich unsere Blicke trafen, waren wir uns einig. Wir wollten es unbedingt haben! Wir drehten uns wieder um, liefen zurück, klingelten und sagten schockverliebt zu. Wir haben schon viele Immobilien gesehen; Umgehauen hat uns bis dahin aber noch keine. Dass wir wieder einmal Renovierungsarbeiten vor uns hatten, juckte uns herzlich wenig. Ein paar Wochen später saßen wir dann beim Notar.

Spontan? Ja. Undurchdacht? Ja. Sprach irgendetwas dagegen? Nein. Entweder es passt, oder eben nicht.

Was ist so toll an diesem Haus?

Fangen wir draußen an.

Als wir das erste Mal dort ankamen, fiel uns sofort auf, wie „grün“ das gesamte Grundstück war. Besonders im Vergleich zu den Nachbargrundstücken. Ein Idyll! Mehr haben wir uns zu dem Zeitpunkt nicht gedacht.

Nun denn. Um Sichtschutz mussten wir uns schon mal nicht bemühen. Wo auch immer wir uns auf dem Grundstück befanden, fühlten wir uns unbeobachtet. Sehr gut! Schließlich wollen wir auch mal sonnenbaden können, ohne dass man unsere Astralkörper genauer betrachten kann.

Ja, hin und wieder ein Sonnenbad wäre toll. Finde den Fehler:

Richtig! Voraussetzung für ein Sonnenbad ist, dass Sonnenlicht durchkommt. Tja, weit verfehlt. Innen, wie außen. Düster. Egal wann. Aber das ist nichts, was man nicht hinkriegt.

Auf dem Grundstück ist es zudem erstaunlich still: Bis auf das Gezwitscher der Vögel hört man kaum etwas. Das deutet auf eine ruhige Nachbarschaft hin. Über die Nachbarschaft können wir uns nebenbei gesagt auch nicht beklagen und das ist Gold wert!

Die Lage an sich ist auch super. Das Haus ist nicht in der Innenstadt, aber das macht nichts. Innerhalb von zehn Minuten ist man auf der Autobahn, oder in der Innenstadt. Falls man mal kein Auto hat, oder schlicht und ergreifend nicht mehr fahrtüchtig ist, kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B. Und wenn es dann doch mal später wird, sind die Kosten für eine Taxifahrt zu verkraften.

Auch die unmittelbare Umgebung bietet alles, was man braucht: Supermarkt, Bäckerei, Metzger, Apotheke, Ärzte, Banken. Ein Restaurant und ein Imbiss sind quasi ums Eck. Zum nächsten Feldspaziergang ist es auch nicht weit. Obendrein ist das Krankenhaus nicht weit weg. Ein Tollpatsch, wie ich es bin, fühlt sich dann gleich sicherer. Was will man also mehr?

Kommen wir zu dem, was uns an dem Garten wirklich überzeugt hat:

Nur, falls Du es noch nicht weißt: Ich LIEBE Katzen!

Und was ist jetzt mit dem Haus?!

Fortsetzung folgt.

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